Am kommenden 9. November ist es 20 Jahre her, als die von der DDR gegen die Abwanderung gen Westdeutschland errichtete Mauer fiel. Im Laufe von 28 Jahren wurden Hunderte von Personen eingesperrt oder schlimmer, sie haben den Tod gefunden bei dem Versuch, das zu durchbrechen, was als Symbol der von der ostdeutschen Regierung geführten Schreckensherrschaft blieb. Dennoch ist nach Jahren der Repression und Trennung, die Berlin bezeugen kann, die Wiedervereinigung ausgerufen worden. Unter dem Antrieb einer Volksbewegung und in einem geopolitischen Kontext, wo der russische Kommunismus zurücktrat, schafft es Helmut Kohl, die Einheit der zwei deutschen Territorien mit der Akzeptanz des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Michail Sergejewitsch Gorbatschow, wiederherzustellen.

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Welche Art Souveränität können die Kosovaren erwarten? Um diesen
Fragen auf den Grund zu gehen, habe ich mich wenige Tage vor der
Unabhängigkeitserklärung mit Barbara Delcourt* getroffen, die ein Buch
über den europäischen Diskurs zum Thema Jugoslawien verfasst hat**.
Am 1. Juli 2008 löst Frankreich Slowenien im EU-Ratsvorsitz ab und übernimmt damit eine der letzten turnusmäßigen EU-Präsidentschaften. Der große Anlass wirft seine Schatten voraus: Die französische Politik hat ein Budget von 200 Millionen Euro veranschlagt und ein Programm geplant, das den Rahmen zu sprengen scheint. 

