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  <title>Pariser Stadtgeflüster - Kosovo</title>
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  <description>&quot;Das alte Europa wird nicht wieder auferstehen, bringt das junge Europa neue Chancen?&quot; Châteaubriand</description>
  <language>de</language>
  <pubDate>Tue, 17 Jun 2008 06:25:14 +01:00</pubDate>
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    <title>Interview - Anerkennung eines unabhängigen Kosovo?</title>
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    <pubDate>Thu, 28 Feb 2008 11:44:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Jean-Séb 2.0</dc:creator>
        <category>Kosovo</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/./.800px-Flag_of_Kosovo.svg_s.jpg&quot; /&gt;Welche Art Souveränität&amp;nbsp; können die Kosovaren erwarten? Um diesen
Fragen auf den Grund zu gehen, habe ich mich wenige Tage vor der
Unabhängigkeitserklärung mit Barbara Delcourt* getroffen, die ein Buch
über den europäischen Diskurs zum Thema Jugoslawien verfasst hat**.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;    &lt;strong&gt;Snejana Jovanovic: Was bedeutet das Prinzip der „bedingten Unabhängigkeit“?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Barbara Delcourt: Dieses Prinzip wurde von den Staaten Europas ersonnen, als die Republik Jugoslawien Anfang der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts auseinanderbrach. Das Ziel war, sicherzustellen, dass politische Einheiten, die die Unabhängigkeit anstrebten, bestimmte Prinzipien des internationalen Rechts anerkannten und sich zur Einhaltung demokratischer Prinzipien wie der Rechtsstaatlichkeit, der Anerkennung der Menschenrechte sowie grundlegender Freiheitsrechte verpflichteten. Außerdem mussten die betreffenden Staaten – damals vor allem die ehemaligen Teilrepubliken Slowenien und Kroatien – die so genannten Minderheitenrechte anerkennen. Es ging darum, die Vorgänge in diesem Gebiet auf eine solide Rechtsbasis zu stellen und somit eine gewisse Stabilität im Balkan zu garantieren, die darauf basierte, dass sich alle bestimmten Regeln verpflichtet fühlten und sich daran hielten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;S. J.: Wird diese Art der Anerkennung nun auch dem Kosovo zuteil?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B.D.: Im Falle des Kosovo verhält sich dies etwas anders. Dieses Prinzip wird im Kontext der Anerkennung des Kosovo nicht bemüht. Zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit der ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken wurden zwei Prinzipien angeführt, um die Anerkennung durch die europäischen Staaten zu rechtfertigen: Zum einen die Effektivität, zum anderen die Legitimität. Das Prinzip der Effektivität beruht darauf, dass ein Staat normalerweise anerkannt wird, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Diese haben nichts mit den Bedingungen zu tun, die ich vorher zum Thema bedingte Unabhängigkeit ausgeführt habe. Es geht hier darum, sicherzustellen, dass eine solche politische Einheit bestimmte Charakteristiken aufweist. Zuerst einmal muss es sich um ein politisches Gebilde handeln, das in der Lage ist, außenpolitisch unabhängig und autonom aufzutreten. Es muss eine souveräne Regierung und ein mehr oder weniger abgegrenzbares Territorium aufweisen und die regierenden Politiker müssen in der Lage sein, Regierungsgewalt über dieses Gebiet und alle darin lebenden Menschen auszuüben. Dies sind die wichtigsten Kriterien. Werden sie nicht erfüllt, kann ein Staat nach internationalem Recht nicht anerkannt werden. Es geht also hauptsächlich darum, dass eine funktionierende, effektive Regierung an der Macht ist. In einigen Fällen, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Zerfall Jugoslawiens Anfang der 90er, war dies nicht so. Ich denke da insbesondere an Bosnien-Herzegowina. In einem solchen Fall greift dann eher das Prinzip der Legitimität und vor allem das Recht auf Selbstbestimmung. Man hat die Unabhängigkeit der Republiken, die diese gefordert haben, anerkannt, und zwar deshalb, weil die Menschen, die dort leben, natürlich ein Recht auf Selbstbestimmung haben. Es handelt sich also um zwei unterschiedliche Prinzipien, die den europäischen Staaten damals als Rechtfertigung dienten.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;S. J.: Und wie ist das heute?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B.D.: Im Falle des Kosovo beruft man sich nicht auf diese beiden Prinzipien, weder auf die Effektivität noch auf die Legitimität. Es ist bekannt, dass der Kosovo keine autonome, unabhängige Regierung hat, die im gesamten Gebiet als Regierungsautorität anerkannt wird, sondern unter internationaler Verwaltung steht. Und das Recht auf Selbstbestimmung wird nicht angeführt, da man verhindern will, dass andere Minderheiten in Nachbarstaaten oder auch entfernten Ländern in ihrem Streben nach Unabhängigkeit ermutigt werden und separatistischen Bewegungen Auftrieb gegeben wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;S. J.: Um was für eine Art Anerkennung handelt es sich dann im Falle des Kosovo?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B.D.: Es geht hier weniger um die Anerkennung eines souveränen Kosovo. Es geht viel eher darum, die Unabhängigkeit als erklärtes Ziel anzuerkennen. Die europäischen Verantwortlichen verfolgen die Ziele, die auch im Ahtisaari-Plan formuliert wurden: Die Abspaltung des Kosovo von Serbien wird definitiv anerkannt, was jedoch nicht gleich die Anerkennung eines unabhängigen Kosovo bedeutet. Das Gebiet wird international verwaltet, durch die UNMIK (United Nations Interim Administration Mission in Kosovo) ist die UNO momentan im Kosovo vertreten. Nach der Unabhängigkeitserklärung wird die EU stärker auf den Plan treten, von einer autonomen Regierung kann also nicht die Rede sein. Es ist die Rede von der Anerkennung der Souveränität des Kosovo, dabei geht es jedoch um eine begrenzte Souveränität, da die Kontrollmechanismen nicht komplett abgeschafft werden. Noch einmal: Es geht nicht darum, den Kosovo als souveränen Staat anzuerkennen. Im Englischen spricht man in diesem Zusammenhang übrigens auch von &quot;Earned Sovereignty&quot;, also einer Souveränität, die man sich als Staat verdienen muss. Im Falle des Kosovo ist hierfür beispielsweise die Bildung eines funktionierenden Regierungsgefüges nötig.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;S. J.: Was bedeutet das alles für die europäische Politik?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B.D.: Es ist interessant, zu beobachten, dass sich die EU heute ganz anders verhält als die EG und ihre Mitgliedsstaaten (die EU existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht) Anfang der 90er-Jahre. Damals wurde internationales Recht herangezogen – in das zugegebenermaßen viel hereininterpretiert wurde. Aber immerhin galt das internationale Recht als Maßstab. Heute ist das ganz anders. Und das scheint paradox, da die EU zur gleichen Zeit versucht, den Status eines internationalen Akteurs zu erreichen, der sich durch seine starke Orientierung an den&amp;nbsp; Bestimmungen des internationalen Rechts und der Charta der Vereinten Nationen sowie die Anerkennung des Prinzips des Multilaterismus von anderen, traditionelleren Machtblöcken unterscheidet. Und trotzdem unterstützt die EU einen Vorgang, der vom Sicherheitsrat noch nicht abgesegnet wurde. So viel zum Thema Multilateralismus. Man bezieht sich überhaupt nicht mehr auf internationales Recht und das aus gutem Grund: Weder die Teilung Serbiens kann damit gerechtfertigt werden noch die Absicht, den Kosovo weiterhin in irgendeiner Form als internationales Protektorat zu verwalten, wodurch eine wahre Unabhängigkeit natürlich verhindert wird. Die Gründe, die stattdessen ins Feld geführt werden, um die Anerkennung zu rechtfertigen, sind eher ethischer und moralischer oder auch politischer und geostrategischer Natur.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Snejana Jovanovic&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übersetzung: Ann-Marie Orf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Barbara Delcourt ist Professorin am Institut für Politikwissenschaften
der französischsprachen Freien Universität Brüssel und Mitglied des
Instituts für Europastudien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Titel der Originalausgabe: «Droit et souverainetés. Analyse critique
du discours européen sur la Yougoslavie», Verlag PIE/Peter Lang, 2003
(nicht auf Deutsch erhältlich)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Europäischer Gipfel und der Kosovo</title>
    <link>http://paris.cafebabel.com/de/post/2007/12/27/Europaischer-Gipfel-und-der-Kosovo</link>
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    <pubDate>Thu, 27 Dec 2007 19:16:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Kosovo</category>
            
    <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Zum Abschluss des europäischen Gipfels vom 14.
Dezember, an dem 27 Regierungschefs teilnahmen, hat die Europäische Union
„betont, wie wichtig es sei, eine Regelung in der Frage zum Kosovo
voranzutreiben, was unerlässlich sei für die Stabilität in der Region.“
Zusätzlich wurde erklärt, dass der Kosovo „mit dem Erreichen einer Regelung als
demokratische und multiethnische Einheit hervortreten müsste, der
Rechtsstaatlichkeit, dem Schutz seiner Minderheiten und seinem kulturellen und
religiösem Erbe verbunden.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/KOSOVO/drapeau_ue.jpg&quot; /&gt;    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Die EU entschied sich für die Entsendung einer
polizeilich-rechtlichen Mission in den Kosovo und verpflichtet sich, die
Vorbereitungen für die Stationierung der 1800 Polizisten und Juristen im Kosovo
zu beschleunigen, die auf die Mission der UNO (UNMIK) folgen soll. Der
portugiesische Premierminister José Socrates, dessen Land den Vorsitz in der EU
hat, betont, dass „es das deutlichste Signal ist, dass die EU eine treibende
Kraft bei der Zukunft des Kosovo und seinem Status zu spielen gedenkt.“ Die
Frage nach der Unabhängigkeit der serbischen Provinz, die zu größten Teilen von
Albanern bevölkert ist, wurde bisher nicht hinreichend untersucht. Dafür wurde
eine verstärkte Integration Serbiens im Sinne der Union gewünscht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Tatsächlich bleibt die EU hinsichtlich dieses
Themas gespalten. Frankreich hat klar Position bezogen für die albanischen
Separatisten, all das verlautbart durch seinen für europäische Beziehungen
beauftragten Staatssekretär Jean-Pierre Jouyet, der am Freitag betonte, dass
die „Unabhängigkeitserklärung des Kosovo unvermeidlich bleibt.“ Der Präsident
Nicolas Sarkozy hat sich dem britischen Premier Gordon Brown angenähert, der
die Meinung vertritt, die Kandidatur Serbiens bei der EU solle abhängen von
dessen Vermögen, die Unabhängigkeit des Kosovo zu akzeptieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Gemäß dem Guardian vom 12. Dezember werden die Vier
(Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland) die Unabhängigkeit der
Provinz 48 Stunden nach dessen Ausrufung anerkennen - auch ohne UNO-Mandat. Bei
diesem Schritt werde eine Spendenkonferenz organisiert, um eine Serie
infrastruktureller Projekte zur Verbesserung der Elektrizitäts- und
Verkehrsnetze umzusetzen. Der Artikel versichert, dass diese Anerkennung einen
Teil in jenem Plan darstellt, der von Slowenien vorgeschlagen wurde, dem Land,
welches die EU-Ratspräsidentenschaft ab Januar 2008 übernehmen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Gleichwohl haben Spanien, Zypern, Griechenland,
Rumänien und die Slowakei erklärt, dass sie eine einseitige Unabhängigkeit
nicht anerkennen werden. Erinnern wir uns also, dass sich die Entscheidungen
des Europäischen Rates, welcher alle Außenminister vereinigt, auf
Einstimmigkeit gründen müssen. gemäß der &lt;em&gt;Agence France-Presse&lt;/em&gt; (AFP) hat
der dänische Premierminister Anders Fogh Rasmussen erklärt, dass es an „jedem
einzelnen Mitgleidsstaat“ liegt, die Spaltung dieses Territoriums in Serbien
formell anzuerkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Die Verwirrung liegt zwischen einer formellen
Anerkennung von Seiten der EU, die mutmaßlich erscheinen mag, und einer
individuellen Anerkennung ihrer Mitgliedsstaaten. Doch welchen juristischen
Wert würde eine individuelle Anerkennung der Staaten im Grunde genommen haben,
ohne jedwede Anerkennung durch Europa? Unter diesen Bedingungen würde Serbien
seinen Prozess des Kandidierens zu einem Erliegen führen, während die
diplomatischen Beziehungen mit den Mitgliedsstaaten „abrissen“. Wie soll man
verstehen, dass ein sich bei der EU bewerbender Staat distanzierte
diplomatische Beziehungen zu führen pflegt gerade zu Ländern jener Organisation,
zu der er strebt?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 10pt;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Snejana
Jovanovic www.kosovo.over-blog.net&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Matthias Jacob Becker&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Die EU und der Kosovo</title>
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    <pubDate>Wed, 19 Dec 2007 21:14:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Kosovo</category>
            
    <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt;Der europäische Rat über den Westbalkan fand am
10. Dezember in Brüssel statt. In seinem Rahmen&lt;img style=&quot;margin: 0 0 1em 1em; float: right;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/KOSOVO/drapeau_ue.jpg&quot; /&gt; traten die Außen- bzw.
Europaminister der Mitgliedsstaaten zusammen. Folgende Schlussfolgerungen zog
der Rat über den Kosovo: “&amp;nbsp;Es müssen noch Anstrengungen unternommen
werden, den Rechtsstaat und den Kampf gegen die Korruption sowie gegen die
organisierte Kriminalität zu verstärken, ebenso um den Dialog zwischen den
Gruppen zu verbessern. Der Rat hat daran erinnert, dass die tatsächliche Anwendung
der Normen für den Kosovo entscheidend ist, insbesondere was den
Minderheitenschutz und den Schutz historischer und religiöser Minderheiten
anbelangt. Eine Regelung der Statusfrage des Kosovo wird die Umsetzung der
angepeilten Reformen vereinfachen. Die EU wird auch weiterhin ihre
Verantwortung im Kosovo wahrnehmen.&amp;nbsp;”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt;Bezüglich Serbien hat der Rat daran erinnert, dass
die Unterzeichnung des Stabilisierungsabkommens “&amp;nbsp;der völligen und ganzen
Kooperations Serbiens mit dem Internationalen Gericht für Ex-Jugoslawien
untergeordnet bleibt&amp;nbsp;”. Hiermit lud er auch Serbien zur Fortführung seiner
Reformen ein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: maroon;&quot;&gt;Kommenden Freitag&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt; versammeln sich die europäischen Staats-und
Regierungschefs auf einem Gipfel in Brüssel. Presseagenturen zufolge wird der
Gipfel verkünden dass “&amp;nbsp;der Verhandlungsprozess über den zurünftien Status
des Kosovo zu Ende geht&amp;nbsp;” und dass die Union bereit ist, “&amp;nbsp;eine
führende Rolle zu spielen&amp;nbsp;” was den Prozess der Neudefinierung des Status
anbelangt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Die Unabhängigkeitserklärung der Kosovoalbaner
wird laur Unity Team vor Mai 2008 stattfinden, in Kooperation mit seinen
westlichen Partnern. “&amp;nbsp;Der Kosovo nimmt von heute an&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;mit seinen internationalen Partnern
Verhandlungen über die Unabhänigkeitserklärung auf.&amp;nbsp;”, erklärte der Sprecher
der Gruppe, Skënder Hysen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt;La déclaration d’indépendance des Albanais du Kosovo se fera, selon l’Unity
Team, avant mai 2008 en coordination avec ses partenaires occidentaux. «&amp;nbsp;A
partir d’aujourd’hui le Kosovo entame des consultations intensives avec ses
partenaires internationaux pour la déclaration de l’indépendance. Ils nous
tardent d’annoncer la date pour la déclaration d’indépendance&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;du Kosovo «&amp;nbsp; a déclaré le porte-parole
de l’équipe Skënder Hyseni.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt;Serbien hat in Kosovska Mitrovica, das im Norden liegt der Provinz liegt
und hauptsächlich von Serben bevölkert ist, ein “&amp;nbsp;Serbisches
Regierungsbüro&amp;nbsp;” eröffnet. Das Büro wurde offiziell von Kosovo-Minister
Métochie Slobodan Samardžić eröffnet. Steven Schook, die Nummer zwei der
Übergangsverwaltungsmissiun der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK), reagierte
sofort und kündigte an, dass die Eröffnung des Büros nicht in den Rahmen der
Resolution 1244 passe. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;“&amp;nbsp;Es
ist ein illegaler Akrt, den die UNMIK nicht akzeptieren kann&amp;nbsp;”, berichtet
B92.com.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Der Sprecher der &lt;st1:City w:st=&quot;on&quot;&gt;&lt;st1:place w:st=&quot;on&quot;&gt;Mission&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:City&gt;, Alexandre Ivanko, hat im Rahmen
einer Pressekonferenz in Pristina bekräftigt, dass “&amp;nbsp;die Eröffnung eines
Büros eine politische Provokation darstellt&amp;nbsp;”. Er präzisierte, dass die
UNMIK den Sitz der Vereinten Nationen in New York über den Vorfall informiert
habe&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;und nun autorisiert sei, auf einen
solchen Akt zu antworten. “&amp;nbsp;Wir warten noch auf die Antworten, aber wir
arbeiten daran, das Problem schnellstmöglich beizulegen&amp;nbsp;”, sagte Ivanko
und fügte hinzu, dass diese Frage zwischen der UNMIK und der Kontaktgruppe
untersucht werden müsse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Snejana
Jovanovic &lt;a hreflang=&quot;fr&quot; href=&quot;http://www.kosovo.over-blog.net&quot;&gt;http://www.kosovo.over-blog.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14px;&quot;&gt;&lt;span id=&quot;IDAKONZS&quot; style=&quot;&quot; direction=&quot;targettarget&quot;&gt;Übersetzung : Antonia Schaefer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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  <item>
    <title>Das neutrale Dokument</title>
    <link>http://paris.cafebabel.com/de/post/2007/12/12/Das-neutrale-Dokument</link>
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    <pubDate>Wed, 12 Dec 2007 13:19:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Kosovo</category>
            
    <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;Die Presse
berichtet, dass es sich um ein neutrales Dokument handle, was die
amerikanisch-russisch-europäische Troika, welche zuständig ist für die
Verhandlungen über den zukünftigen Status des Kosovo, dem Generalsekretariat
der UNO am kommenden 7. Dezember unterbreiten wird. Ein Text ohne einen
Vorschlag zur Lösung der Probleme, aber der schließlich doch Vorschläge
enthält, die ebenso von der albanischen als auch von der serbischen Seite
vorgetragen wurden. Die Ideen der Troika wurden selbstverständlich nicht
vernachlässigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/KOSOVO/photounmik.jpg&quot; /&gt;    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;„Meiner
Meinung nach handelt es sich um ein neutrales Dokument. Wir rechnen damit, dass
der Sicherheitsrat der UNO dieses Dokument mit Objektivität analysiert und
urteilsfreie Diskussionen auf der Basis dieses Dokumentes einleiten wird. Trotz
der Meinungsverschiedenheiten, die hinsichtlich der Frage des zukünftigen
Status’ des Kosovo fortbestehen werden, sind wir bemüht, auf der gleichen
Wellenlänge zu arbeiten, und berücksichtigen vor Allem das, was für alle Seiten
am ehesten dringend und wesentlich ist“, sagte der russische Vermittler
Bocan-Harčenko.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;Die
Vereinigten Staaten erwägen, dass man in Bezug auf die Festlegung dieses
Status’ so weit wie nur möglich gehen müsse, indem sie auf den Plan von Martti
Ahtisaari verweisen – so der Sprecher des Außenministeriums Tom Casey.
Nichtsdestotrotz sei er froh darüber, dass sich beide Seiten „klar und deutlich
ausgesprochen haben, um auf jede Anwendung von Gewalt zu verzichten“. Und er
fügt hinzu: „ Wir warten darauf, dass alle Seiten ein gewisses Maß an
Verantwortlichkeit und Zurückhaltung zeigen, damit wir einen Schritt
weitergehen können.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;Die
Erklärungen des aktuellen Premierministers der albanischen Regierung des Kosovo
gehen in die gleiche Richtung. So wünschte Agim Ceku die Anspannung in Brüssel
zu lösen: „Man macht sich Sorgen wegen einer einseitigen
Unabhängigkeitserklärung, während sich doch die Unabhängigkeit mit der
vollständigen Koordinierung zusammen mit unseren internationalen Partnern
einstellen wird, da sowohl die UNO als auch die NATO und die Bevölkerung des
Kosovo für dieses Ziel seit acht Jahren arbeiten.“ Er sei überzeugt davon, dass
dies keinerlei Gewalt zur Folge haben werde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;Die
Verantwortlichen in Belgrad meinen, dass es noch nicht vorbei sei. „Es ist
niemals zu spät für ein Einverständnis“, erklärte der Vizeminister Bozidar
Djelic, indem er im Laufe der Konferenz „Die Schnittstellen des Balkan“ in
Brüssel auf die Fälle von Belgien, Nordirland und Palästina zu sprechen kam.
Als die Serben den Rückgriff auf das Militär im Falle einer
Unabhängigkeitserklärung ausschlossen, hat der Außenminister Vuk Jeremic
erklärt, dass es ein Register von Maßen und Tönen gäbe, wobei man bei Bedarf
„auf dem diplomatischen Feld vom härtesten zum weichsten“ übergehe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;Vor Ort ist
die NATO auf alle Eventualitäten vorbereitet. Der Kommandant der Streitkräfte
in Europa, John Credoc, sagte, dass seine Pläne eine mögliche Verstärkung der
16.000 Soldaten, die momentan auf dem Gebiet des Kosovo stationiert sind, mit
einschließe. Im Laufe einer Pressekonferenz in Washington wiederholte er, dass
er bereit sei, die Anwendung der Resolution 1244 zu verteidigen „da für die
NATO diese Resolution der legale Rahmen für die permanente Präsenz auf dem
Kosovo sei, und er hofft, dass die Leiter der Diplomatie der NATO ihn darin
bestärken.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; line-height: 150%;&quot;&gt;Der
Sicherheitsrat der UNO wird am 19. Dezember, im Beisein der Repräsentanten
Serbiens und der im Kosovo wohnhaften Albaner, den Bericht überprüfen, der von
den Vermittlern der Troika im Laufe von vier Monaten Verhandlungen zwischen
Belgrad und Pristina verfasst wurde. Am folgenden Tag werden die Botschafter
des Rates auf informelle Weise mit dem Generalsekretär, M. Ban Ki-Moon, über
die Frage diskutieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Snejana Jovanovic &lt;a href=&quot;http://www.kosovo.over-blog.net/&quot;&gt;http://www.kosovo.over-blog.net&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Translation : Matthias
Jakob Becker&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;line-height: 150%;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Letzte Runde: kein Wunder!</title>
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    <pubDate>Tue, 04 Dec 2007 18:44:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Kosovo</category>
            
    <description>&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;So wird es also nicht zu einem
Wunder kommen, am Ende der 120 Tage Verhandlungen zwischen Pristina und
Belgrad, die auf eine Klärung des Status’ vom Kosovo abzielen.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoBodyText&quot; style=&quot;text-align: justify; line-height: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Die drei letzten
Tage intensiver Verhandlungen, geführt im österreichischen Baden, in der Nähe
von Wien, mündeten nicht in einem Einvernehmen. Weder Unabhängigkeit noch
Autonomie. Kein einziger Vertrag hinsichtlich des Status’. Es bleiben das
internationale Protektorat und Ängste vor der Zukunft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/KOSOVO/baden.jpg&quot; /&gt;    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Nun aber kann man einige Nuancen anfügen, was
das Resultat dieser Serie an Gesprächen betrifft. Zunächst hat man erstmalig an
den konkreten Gesprächen teilnehmen können. Die beiden Seiten saßen sich
gegenüber und haben ihre Ansichten ausgetauscht. Einen anderen positiven Punkt,
der für die Gemeinschaft der Opfer keinesfalls lediglich als ein Detail
angesehen werden dürfte, unterstrichen die drei Vermittler der russisch-amerikanisch-europäischen
Troika: „Beide Seiten haben sich dazu verpflichtet, jede Art von Einsatz
militärischer Mittel bei der Suche nach einer Lösung auszuschließen.“ Man kann
das im Namen der Einwohner des Kosovo nur begrüßen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Wolfgang Ischinger, der europäische Vermittler
ergänzte: „während des Abendessens, die auf die Sitzungen folgten - und wir
hatten davon zwei – brachten Hashim Thaci, der Außenminister Serbiens, Agim
Ceku, und der Präsident Tadic Stunden damit zu, offen und ohne Sekretär miteinander
über unterschiedliche Fragen zu sprechen. &lt;/span&gt;Wir hoffen und wünschen uns,
dass dieses Niveau der Kommunikation gewahrt bleibt“. Man unterhielt sich in
serbischer Sprache.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Gegenüber den Journalisten hat
die Delegation aus Belgrad wiederholt, dass sie ernsthafte Vorschläge mit dem
Ziel der Autonomie gemacht habe und das Unity Team machte nochmals die
Bemerkung, dass in jedem Fall der Versuch, für die Erlangung von Unabhängigkeit
zu verhandeln, unnütz sei. Währenddessen präzisiert Hashim Thaci, Gewinner der
letzten Wahlen und überzeugt davon, dass die Unabhängigkeit bald folgen werde:
„ Ich würde alles tun, um ein gutes Verhältnis zwischen den Serben und uns
aufrecht zu erhalten. &lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Das
Programm unserer Regierung, unserer Ökonomie und unserer Entwicklung soll im
Interesse aller Kosovaren stehen, nicht nur der Albaner. Der Kosovo soll das
Land all seiner Bewohner sein“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: red;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;rapporte B92.com&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: red;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoBodyText&quot; style=&quot;text-align: justify; line-height: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Darüberhinaus
weisen die drei Vermittler divergierende Perspektiven hinsichtlich der
Fortsetzung der Verhandlungen auf. Während der russische Vermittler A.
Bocan-Harcenko an den Nutzen der Fortsetzung der Gespräche denkt, betrachten
der amerikanische und der europäische Vermittler, respektive F. Wisner und W.
Ischinger, dass ihre Missionen mit diesem Datum abgeschlossen sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Heute erklärte der Sprecher des
Generalsekretariats der UNO, Farhan Hak, in Madrid: „Die Zeiten geben nicht
viel Grund zur Freude, gleichwohl geben wir nicht auf, und wir glauben nicht,
dass es Zeit für die Troika ist, sich geschlagen zu geben, vielmehr ist es so,
dass wir keine Zeit haben.“ Seinen Worten nach schätzt Ban Ki-Moon die Lage so
ein, dass ein Kompromiss noch möglich sei und er ermutigt die Troika, sich
weiter für diesen Prozess zu engagieren und bis zur Frist vom 10. Dezember ihr
Möglichstes zu tun, um einen Konsens zu erreichen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Nun bleibt den drei Vermittlern tatsächlich
noch, Belgrad und Pristina am 3. Dezember ein weiteres Mal zu konsultieren,
dann einen Bericht zu verfassen, den sie dem Generalsekretariat vorlegen
werden. Die Gespräche werden daraufhin in der Generalversammlung der UNO
fortgesetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Snejana Jovanovic&amp;nbsp; &lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kosovo.over-blog.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span class=&quot;yshortcuts&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;FR&quot;&gt;www.kosovo.over-blog.net&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Translation : Matthias Jakob Becker&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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