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  <title>Pariser Stadtgeflüster - Transkultur</title>
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  <description>&quot;Das alte Europa wird nicht wieder auferstehen, bringt das junge Europa neue Chancen?&quot; Châteaubriand</description>
  <language>de</language>
  <pubDate>Tue, 17 Jun 2008 06:25:14 +01:00</pubDate>
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    <title>Das große Paris, eine große Illusion?</title>
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    <pubDate>Tue, 17 Jun 2008 08:12:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Letzte Neuigkeiten von der Front des Nicolas Sarkozy so lieben großen Paris. Während Jean Nouvel den Sieg beim Wettkampf davongetragen hat, dem Turm, der das zukünftige Wahrzeichen des Hauptstadtfrühlings sein wird, ein Gesicht zu geben, versammelte der Präsident eine Armada an Soziologen, Architekten und Stadtplanern, um den Gesamtumriss des Projektes festzulegen. Was ist dieses große Paris knapp gesagt? Momentan diskutiert man darüber. Unsere große Londoner Cousine scheint auf jeden Fall eine Quelle der Inspiration zu sein.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/./.img035_s.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Lufthauch für Paris&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das große Paris ist eine Idee, die von Nicolas Sarkozy seit etwa einem&amp;nbsp; Jahr vorangetrieben wird. Paris ist eine an ihre bereits zusammen gezogenen administrativen Grenzen stoßende Hauptstadt. Die Mehrzahl seiner aktiven Bevölkerung lebt innerhalb der Peripherie in einer Vielzahl von Gemeinden unterschiedlicher Größe, deren Arbeit unter erschwerten Bedingungen koordiniert wird. Der Gipfel, wenn man die Schwierigkeiten beim Transport sowie beim Wohnungswesen und der Integration seiner Bewohner kennt.&lt;br /&gt;Das Protokoll zeigt, dass man die rechte wie die linke Richtung einschlägt, um unterschiedliche Visionen dieses Projektes zu verteidigen, was einen dumpfen Konsens zu bilden scheint. Rechts propagiert der Senator Philippe Dallier die Integration der angrenzenden Kommunen in die Gemeinde von Paris für die Neugliederung der Anrainer-Departements zu einem stärkeren und um seine Kompetenzen erweiterten Ganzen. Links verlangt Jean-Paul Planchou eine höhere Effizienz der bestehenden Strukturen und insbesondere der Region.&lt;br /&gt;Man ist noch bei der Prämisse einer konkreten und abgesprochenen Maßnahme. Während dessen ist auf der anderen Seite des Ärmelkanals das große London seit Langem eine Symbol der Anziehung und Dynamik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;London, offene Stadt – Paris, erlahmt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;London basiert auf einer der von Paris diametral entgegen gesetzten Stadtkonstruktion. Als offene Stadt umfasst es eine Ansammlung von Dörfern, die einen gewaltigen Ballungsraum stellen. Gemäß dem Protokoll wurde das große London im Jahre 1965 erdacht – eine die 33 sie ausmachenden „Boroughs“ umfassende Größe – in dieser Zone nicht weniger als 8 Millionen Einwohner. Aus administrativer Sicht gibt es die Stadt London nicht, und erst im Jahr 2000 wurde die Stelle des Londoner Bürgermeisters geschaffen, um dem großen London eine politische Figur zu geben.&lt;br /&gt;Paris dagegen ist eine französische Kommune wie die Anderen auch. Indem es seine Arrondissements und seinen Status eines Departements beiseite legte, verfügt es über keinerlei Struktur eines urbanen Gemeinwesens. Die Stadt vereinigt nur 2 Millionen Einwohner im Inneren der Peripherie – ein regelrechter urbaner Damm, der das Zentrum von seinen berühmten Banlieues, dem Wohnort weiterer 6 Millionen Pariser, abschneidet.&lt;br /&gt;Das große London funktioniert wie eine kleine Regierung mit erstaunlichen Vollmachten im Bereich Transport, Wohnungswesen und Sicherheit. Die Metro breitet sich zum Teil bis zu Zonen aus, die 30 Kilometer vom historischen Zentrum entfernt liegen. In Paris liefert das Rathaus endlose juristische Zwistigkeiten, um eine Ausweitung des Velib-Netzwerkes um knapp 2 Kilometer außerhalb der Grenzen der Stadt zu wagen.&lt;br /&gt;Mit Sicherheit verliert eine Stadt mit der Größe von Paris viel Zeit und Geld, indem es unter den veralteten administrativen Grenzen und der zersplitterten Verwaltung erlahmt. London scheint im Vergleich dazu durchzuatmen, aber ist es das perfekte Modell?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;London wird niemals Paris sein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir kennen die Bewunderung unseres Präsidenten für Großbritannien. Zweifelsohne wird er mit Lust das dynamische London betrachten, wo sich mit Blick auf die Olympischen Spiele 2012 die neuen architektonischen Projekte aneinander drängen. Viele Ideen müssen ihm kommen, wenn er seine Freunde Tony und Gordon besucht.&lt;br /&gt;Auch wenn strukturelle Veränderungen unentbehrlich sind, sollten wir uns nicht irren. Paris wird niemals London sein. In seinem historischen Rahmen wird Paris wenigstens in seinem Zentrum eine der Vergangenheit zugewandte Stadt bleiben, Luxussymbol und lebendig bei einem Tempo in Zeitlupe. Sie wird stets weniger vibrierend und weniger kosmopolitisch sein als London, Hafen einer durchmischten und oft exzentrischen Bevölkerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffen wir, dass sich die Architekten des großen Paris‘ darauf verstehen, diese Stimmung zu wahren. Der Hauptstadtfrühling darf weder durch Auslöschung des altmodischen Charme der Hauptstadt noch durch eine blasse Kopie des großen London vonstatten gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Julien de Cruz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trad.: Matthias Jakob Becker&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Eine Untersuchung von Natur und Ursachen des gemeinen Studentenlebens: Der Vortrag</title>
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    <pubDate>Sat, 05 Apr 2008 20:38:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es gibt nichts aufregenderes als einen öffentlichen Auftritt, besonders wenn er auf französisch sein muss, eine Sprache, die auch nach sechs Monaten härtestem Einsatz noch immer nicht zu meiner zweiten Muttersprache geworden ist. Diese Woche hatte ich die ultimative Feuertaufe – mein erstes exposé en oral, einen mündlichen Vortrag. Auf dem Prüfstand auch die Frage, wie tief ich bereits in die Goldenen Regeln der méthode française eingetaucht bin.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/Chroniques/ClassroomOK.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Für jeden Kurs gibt es an der Sorbonne einen cours magistral, bestehend aus einer Vorlesung des Professors und zwei Stunden travail dirigé, also dem Arbeiten in kleineren Gruppen. Die Idee des Letzteren ist es, beim Stoff mehr ins Detail zu gehen und die Mitarbeit der Studenten zu fördern. Na ja, es wäre schön, wenn das so wäre! In Wirklichkeit aber wählt sich jeder Student ein Thema welches er dann vor den Kommilitonen präsentiert – für alle anderen also zwei weitere Vorlesungsstunden pro Kurs pro Woche. In den letzten sechs Monaten habe ich schon einige solcher travaux dirigés durchmachen müssen, und die méthode française mit ihren sich ewig wiederholenden „la première grande partie, la première sous-partie, la deuxième sous-partie, la deuxième grande partie etc etc“ erscheint mir bald wir eine karolingische Liturgie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lektion Nr. 1: So nicht!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Qualität der Präsentationen ist sehr unterschiedlich. Die meisten sind einfach nur langweilig, weil die Kommilitonen in irrsinniger Geschwindigkeit durch ihre duzenden von Seiten und Notizen rasen. Trotzdem ist der ein oder andere Performer dabei, der dir als Zuhörer den Eindruck gibt, es könnte möglicherweise gleich etwas Interessantes kommen. Die Einführung findet dann noch in menschlicher Geschwindigkeit statt. Und gerade wenn du dich in der schönen Illusion wiegst, dass der Vortrag verstehbar werden könnte, strecht der Kollege die Finger, greift zu seinem Papierstapel und fährt mit Lichtgeschwindigkeit fort. Was dann passiert nennt man auch ein Fast-tot-Erlebnis: Namen, Bilder und Daten&amp;nbsp; rasen vor deinem inneren Auge vorbei und werden zu Lettern und Ziffern ohne Sinn und Ziel. Wenn du nach einer halben Stunde noch so bei Bewusstsein bist, dass du den Weg auf dem Klassenraum findet, kannst du eigentlich alles überleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lektion Nr. 2: Sondern eher so...&lt;/strong&gt;&lt;br style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;&lt;br /&gt;Tatsache ist aber, dass wenn alles in einer fremden Sprache passiert und du die ganze Zeit nichts anderes machst, als eine Person anzustarren aus deren Mund du kein einziges Wort verstehst, du eine große Sensibilität für andere Dinge entwickelst. Zur Zeit ist Artikulation mein Lieblingsthema. Die meisten Studenten murmeln 30 Minuten lang monoton vor sich hin, so dass es schon schwierig ist herauszufinden, wo ein Satz aufhört und der nächste beginnt. Während meiner eigenen Präsentation habe ich also genau darauf geachtet, wirklich J-E-D-E-S W-O-R-T deutlich auszusprechen. Mit dem Ergebnis, dass es sicher so aussah, als spräche ich zu einer Gruppe halb tauber Rentner, ohne dabei viel Respekt vor den Hörorganen meines Publikums zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich folgt jede Präsentation einem Plan, der meist an die Tafel gemalt wird. Hier wird die ganze Gefahr moderner Informationstechnologie deutlich, bei der jeder nur noch pausenlos auf Tastaturen herumtippt: die Handschrift wird dabei unmöglich zu entziffern. Ich hatte mich also entschlossen, meinen Kommilitonen die Aufgabe zu ersparen meine Schripse zu entschlüsseln, und den Plan ausgedruckt und an alle zu verteilen. So hat jeder die Möglichkeit auf das Papier zu starren, sehr interessiert drein zu schauen und dabei meine ganzen grandes parties und sous-parties mit hübschen Blümchen zu verzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit: Warum gehen wir eigentlich in solche Vorlesungen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo liegt aber das Geheimnis? Was treibt uns um sieben Uhr morgens aus den Betten um an diesen Vorlesungen teil zu nehmen? Es ist die reprise, der magische Augenblick, in dem der Studentenvortrag fertig ist und der Professor übernimmt. Der Augenblick, in dem du den tieferen Sinn deiner akademischen Existenz erkennst und du dich plötzlich erstaunlich motiviert fühlst. Leider ist dieser Moment meist nur von kurzer Dauer, denn es gibt immer noch einen weiteren Studenten, der nur darauf wartet, dich in sein intellektuelles Abenteuer zu entführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, der Fairness wegen: manche Präsentationen sind wirklich gut, man wird super unterhalten und ist heilfroh zu sehen, dass unsere Generation noch nicht vollends verloren ist, sondern möglicherweise kompetent genug, um in die Fußstapfen unserer Väter und Mütter zu treten. Und natürlich fühlt es sich noch besser an, wenn du es bist, der diese Mission erfüllt, d.h. eine halbe Stunde zu sprechen, ohne dass jemand zu schnarchen anfängt. Dann weißt du, es ist vorbei, und du wirst deine Kommilitonen nie wieder dieser Qual aussetzen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soili Semkina&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Témoignage : Paris, 16.03.2008, Buchmesse.</title>
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    <pubDate>Tue, 01 Apr 2008 08:50:00 +02:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;p&gt;Paris im Regen. Chronik eines verpatzten Anschlags &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;div&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.imageloop.com/looopSlider2.swf?id=d3e6d34f-0f7e-140f-a5ff-0015c5fd2ed5&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; quality=&quot;high&quot; scale=&quot;noscale&quot; salign=&quot;l&quot; wmode=&quot;transparent&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; flashvars=&quot;c=01,01,02,01&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;325&quot; style=&quot;width:425px;height:325px;&quot; &gt;&lt;/embed&gt;&lt;div style=&quot;width:425px;padding-top:3px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imageloop.com/setuplooop.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.imageloop.com/_img/bt_myo_new.gif&quot; border=&quot;0&quot; style=&quot;display:inline&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imageloop.com/slideshow/d3e6d34f-0f7e-140f-a5ff-0015c5fd2ed5&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.imageloop.com/_img/bt_vap_new.gif&quot; border=&quot;0&quot; style=&quot;display:inline;vertical-align:top;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;    &lt;p&gt;Une heure avec David Grossman – Den Vortrag, den ich auf der Pariser Buchmesse besuchen wollte, war für 18 Uhr angesetzt. Um fünf saß ich noch immer im RER B zur&amp;nbsp; Cité Universitaire. Glücklicherweise fährt die Straßenbahn, die dort vorbei kommt direkt zur Porte de Versailles. Es schien, als hätte ganz Paris die gleich Idee gehabt wie ich. Alle fuhren irgendwie zum Pariser Messegelände, das gerade ein ganzes Bündel an Veranstaltungen bietet – darunter auch die Buchmesse. Als ich es durch das Gedränge an der Straßenbahn schaffte, merkte ich, dass ich irgendwie gegen den Strom unterwegs bin, alle anderen versuchten aus der Bahn heraus zu kommen. Warum nur? Ich hörte jemanden sagen, es sei nicht möglich einzusteigen, alle sollten sich zum sortie begeben: „Für heute, gute Frau, müssen Sie Ihren literarischen Spaziergang leider aufgeben“, erklärte mir lächelnd ein Polizist. Wäre so etwas in Italien passiert, es hätte zweifellos in einem Chaos&amp;nbsp; geendet, in einer mörderischen Massenpsychose. Meine Augen trafen zufällig die einer Dame mittleren Alters, die sagte: „Wissen Sie, vielleicht ist's ja eine Bombe.“ Sie sagte dies mit dem gleichen Ton&amp;nbsp; in dem man sagt: „Wissen Sie, vielleicht wird es morgen regnen in Paris – das haben sie zumindest in der Wettervorhersage angekündigt.“ Im Bewusstsein, dass da genau jetzt irgendetwas unter meinen Füßen explodieren könnte folgte ich vorsichtig den Anweisungen der Polizei. Die U-Bahn war vorsorglich schon einmal komplett gesperrt. Ich zog es vor, nicht die Straßenbahn zu nehmen, denn wäre ich ein Terrorist, würde ich garantiert genau den Zug für meine Bombe auswählen, der vor Leuten überquillt, die an einem simplen Kulturevent teilgenommen haben – oder es zumindest versuchten. Mit einer Zeitung unterm Arm und meinem pastellfarbenen Regenschirm, der verwegen dem Pariser Wind trotzte, verließ ich traurig Porte de Versailles. Eine Stunde später wurde der Alarm aufgehoben, ich aber war schon weit weit weg, mit einem Crêpe in der einen Hand und meinem Stadtplan in der anderen, der sich noch nie in diesen 15 ersten Tagen meines Erasmus-Aufenthaltes also so nützlich erwiesen hatte wie an diesem Tag. Die Veranstaltung dauert noch bis zum 19. März. Es wird also noch viele Vorträge geben. Und die Rolle Israels, oder besser gesagt: die Rolle der israelischen Literatur auf dieser Buchmesse, hat viel Polemik provoziert. Ich habe auf jeden Fall gehört, dass das Wetter in den nächsten Tagen besser werden und eine schwache Frühlingssonne die Pariser Dächer wärmen soll – ist zumindest das, was der Wetterbericht sagt...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F. A.&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Abseits von Eurovision</title>
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    <pubDate>Mon, 24 Mar 2008 16:13:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://farm2.static.flickr.com/1185/1417268587_5e4c7b6063.jpg?v=0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Ende Januar in Cannes in Südfrankreich. Jedes Jahr zur selben Zeit findet dort der MIDEM statt, der internationale CD-Markt. Verträge unterzeichnen sich wie am Fließband und Produzenten aus der ganzen Welt sind auf der Suche nach musikalischen Neuheiten.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Was man weniger weiß ist, dass die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit der Musikindustrie seit einigen Jahren die European border breakers awards organisiert. Damit will sie europäische Künstler auch außerhalb ihrer nationalen Grenzen fördern. Nachdem auf diese Weise 2007 Tokio Hotel, 2005 der Sänger Corneille oder 2004 gar die französische First Lady Carla Bruni bedacht wurden, erhält dieses Jahr die deutsche Sängerin Ayo den Preis. Denn, die Sängerin afrikanischer Abstammung ist ihr eigener Melting-Pot.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Nigeria nach Deutschland mit Umweg über Paris&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Ayo, die 1970 in der Nähe von Köln geboren ist, heute in London lebt und von Polydor France produziert wird, verkörpert das Europa des 21. Jahrhunderts. Sie überwindet Grenzen und möchte, dass ihre Musik in der ganzen Welt gehört wird. „Meine Mutter war Zigeunerin und mein Vater ist von Nigeria nach Deutschland immigriert. Das verschafft mir Ameisen unter die Füße“, erklärt die Sängerin auf ihrer Webseite &lt;a href=&quot;http://www.lemague.net/dyn/spip.php?article2270&quot; hreflang=&quot;fr&quot;&gt;Le Mague&lt;/a&gt;. &lt;em&gt;&quot;Ich hoffe, möglichst viel von der Welt zu sehen. Ich liebe das Reisen und Entdecken von anderen Kulturen“&lt;/em&gt;. Bringt Musik nicht die Völker zusammen? Pass bloß auf Eurovision!&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Crédit photo&amp;nbsp;: Alain DELPEY/FlickR&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.european-border-breakers.eu/index.html&quot; hreflang=&quot;fr&quot;&gt;European border breakers awards&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;-Johara BOUKABOUS&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;- Übersetzung: Christine&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Autos in der Stadt: Halt da!</title>
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    <pubDate>Mon, 17 Mar 2008 14:07:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Da also ist es, worum alle europäischen Abgeordneten einen Bogen machen. Einst Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit, ist das Auto künftig, da es sich nun einmal darum dreht, im Fadenkreuz aller verantwortungsvollen und respektablen Politik.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/Embouteillage__Paris__Bernard_Laguerre__FlickR.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Insbesondere in den großen Ballungsräumen. Im September 2005 war London die erste Megalopolis, welche sich mit einer Straßenmaut namens &lt;a hreflang=&quot;fr&quot; href=&quot;http://fr.wikipedia.org/wiki/P%C3%A9age_urbain_de_Londres&quot;&gt;London congestion Charge&lt;/a&gt; (London City-Maut) versah. Jedes Fahrzeug muss eine Summe von 8 Pfund begleichen (10,70 €), um Zugang zur Innenstadt zu bekommen, und zwar zwischen 7 und 18 Uhr von Montag bis Freitag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Autofeindliche Politik überall in Europa&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ken Livingstone, Bürgermeister der britischen Hauptstadt und Labour-Party-Mitglied und Anstifter dieser Jagd auf die Vierräder denkt nicht daran, es dabei zu belassen. Eine Steuer von 200 Pfund (268 €) wird bald für die Einfuhr von Lastkraftwagen, die am meisten Abgase verursachen, eingeführt. Zusätzlich müssen jene Laster von mehr als 12 Tonnen, die nicht die europäischen Umweltnormen einhalten,&amp;nbsp; eine Steuer von 1000 Pfund (1340 €) abführen. Und diese autofeindliche Politik scheint auf Nacheiferer zu stoßen. Man sehe in Richtung Deutschland, wo nach Berlin, Köln und Hannover nun auch Stuttgart und bald 20 andere Städte jenseits des Rhein den Stadtverkehr eingrenzen. Dank der grünen, gelben und roten Aufkleber, je nach Grad des CO2-Ausstoßes vom Fahrzeug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Italien fand am Ende des Jahres das System ECOPASS unter dem Antrieb der mailändischen Bürgermeisterin Letizia Moratti Anwendung. Es erlaubt den Fahrern von geringfügig Abgase produzierenden Fahrzeugen den Zugang zur lombardischen Hauptstadt zu bestimmten Uhrzeiten (von Montag bis Freitag von 7:00 bis 19:30). All dies erfolgt unter der Kontrolle der Gendarmerie und Überwachungskameras.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und nun Paris?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Am Vorabend zu den Gemeindewahlen in Frankreich sind die Trümpfe der Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in Paris auf den Tisch gelegt. Der von Bertrand Delanoë (PS) geführte Stab will nicht bei dem “Effet Velib” stehen bleiben. Neben der Zunahme der öffentlichen Verkehrsmittel enthüllte der amtierende Bürgermeister eines seiner Phare-Projekte: der &lt;a hreflang=&quot;fr&quot; href=&quot;http://bertranddelanoe.net/vlog-paris/le-projet-2008-2014/6-defis-prioritaires-pour-paris/la-nouvelle-donne-des-deplacements-libre-choix-pour-circuler-propre/&quot;&gt;“Autolib”&lt;/a&gt;. Parks mit kleinen elektrisch betriebenen Fahrzeugen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Françoise de Panafieu (UMP) unterstützt das Projekt &lt;a hreflang=&quot;fr&quot; href=&quot;http://www.panafieu2008.fr/content/view/86/&quot;&gt;Métrophérique &lt;/a&gt;der Régie autonome des transports Parisiens (RATP). Um den Verkehr zwischen Paris und der Vorortschaft zu erleichtern, wird eine unterirdische Umgehungsstraße für die Verbindung von allen Endhaltestellen der U-Bahn-Linien ausprobiert. Die Kandidatin aus der rechten Ecke hat sich gleichermaßen für Autobahnen auf der Île-de-France ausgesprochen, aber wünscht zuvor „eine auf das Thema Stadtmaut bezogene, öffentliche Beratung, welche im Verhältnis zum Paris Ballungsraum steht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den &lt;a hreflang=&quot;fr&quot; href=&quot;http://www.denisbaupin.fr/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=428&amp;amp;Itemid=33&quot;&gt;Grünen &lt;/a&gt;bekommt man die radikalsten Reden zu hören. Denis Baupin, der Kopf der Liste und sich um Transport und Verkehr kümmernder Stellvertreter des Bürgermeisters von Paris, engagiert sich, „das Umland und das Autobahnnetz der Île-de-France kostenpflichtig zu machen“, wobei die Einnahmen der „Finanzierung der öffentlichen Verkehrsmittel der Île-de-France“ dienen sollen.&lt;br /&gt;Eine Sache ist sicher: das Auto wird sich künftig einstimmig abwählen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trad.: Matthias Jakob Becker&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Ist Henri Guaino ein Euroskeptiker?</title>
    <link>http://paris.cafebabel.com/de/post/2008/03/15/Ist-Henri-Guaino-ein-Euroskeptiker</link>
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    <pubDate>Sat, 15 Mar 2008 13:18:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Sonderberater von Nicolas Sarkozy leugnet nicht sein Image als Euroskeptiker. Das macht den europäischen Lenkern Sorgen: Denn in drei Monaten wird Frankreich turnusgemäß den Vorsitz des Europarats übernehmen – und damit die europäischen Zügel in die Hand nehmen. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Für einige ist der Sonderberater von Nicolas Sarkozy die „nein-sagende Rückendeckung“ des Staatschefs. Denn Sarkozy hat mit „Ja“ für den Verfassungsvertrag gestimmt, obwohl er von einem Land gewählt wurde, dass mit „Nein“ votiert hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bedenken Henri Guainos hinsichtlich Europas sind nicht neu: Der eifrige Gegner des Vertrags von Maastricht hat sie bereits 1999 geäußert, in einem Gespräch mit Daniel Cohn Bendit („Wird sich Frankreich in Europa auflösen?“) und in einem Essay, der im Jahr darauf veröffentlicht wurde („Der fremde Verzicht“).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber seit Nicolas Sarkozy sein Amt angetreten hat, sind die Attacken von Henri Guaino gegen die Europäische Zentralbank oder die europäische Währungspolitik heftiger geworden –besonders in einem Interview mit der Financial Times vom 10. Dezember 2007. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Woran fehlt es in Europa?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem europäischen Gipfeltreffen im Juni 2007 zeigte er mit dem Finger auf den Sitz der Europäischen Kommission und verkündete: „Begreifen Sie nicht, dass dieser ganze Apparat eines Tages zusammenbrechen wird?“&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;In „Wird sich Frankreich in Europa auflösen?“ wiederholt er, dass er nicht an das europäische Projekt in seiner jetzigen Form glaubt. Seiner Meinung nach habe „das große politische Projekt ein bürokratisches Monster geboren, das niemand anderem dient als seinen eigenen Interessen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem er auf das Fehlen einer politischen Dimension in Europa hinweist, fügt er hinzu: „Wir haben ein System erschaffen, das nichts anderes ist als ein Machtspiel zwischen den bürokratischen Apparaten, die niemandem gegenüber Rechenschaft schuldig sind.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das sind keine seltenen Vorwürfe. Doch der Unterschied bei Henri Guaino ist, dass er an der Europäischen Union in ihrer jetzigen Form überhaupt nichts Gutes finden kann. Seiner Meinung nach müsste man noch einmal bei Null beginnen… &lt;br /&gt;&lt;br style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die EU als Bedrohung für die Nation&lt;/strong&gt;&lt;br style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;&lt;br /&gt;Sein Standpunkt ist auf seine stark republikanische und souverän-staatliche Überzeugung zurückzuführen. Er glaubt an die Nation und sieht Europa als eine Bedrohung, als einen „Hebel, um das Modell der Republik zu vernichten.“ Er nimmt an, dass „man nicht mehr schaffen wird als die gewaltsame Enteignung aller Völker: von ihrer Geschichte und ihrer Kultur.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erklärt auch seine Ablehnung der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank. Er fühlt sich nicht mehr gebunden an die europäischen Anstrengungen Frankreichs, als es den Euro eingeführt hat. Tatsächlich, so hat er in der Financial Times erklärt, habe „Frankreich nicht die Absicht, ihre Staatsausgaben in der nächsten Zeit zu reduzieren.“ Ah, ja, man muss sich also an überhaupt keinen Finanzrahmen halten? &lt;br /&gt;&lt;br style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kritik aus Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;br style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;&lt;br /&gt;„Die europäisch-mediterranen Gespräche lösen nichts. Im Gegenteil, sie sorgen für einen Bruch zwischen Nord und Süd“, sagt Henri Guaino in „Wird sich Frankreich in Europa auflösen?“. Henri Guaino? Der glühende Verteidiger der Euro-Mittelmeerzone auf Seiten von Nicolas Sarkozy? Jaja, aber, zu seiner Verteidigung: Das Projekt der Euro-Mittelmeer-Union hat sich verändert… Man spricht inzwischen nur noch von der Mittelmeer-Union… Die deutsche Verärgerung über dieses Thema scheint Frankreich zum Einlenken zu bewegen, sogar seine euroskeptischen Elemente…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Gaddafis Pariser Show</title>
    <link>http://paris.cafebabel.com/de/post/2007/12/30/Gaddafis-Pariser-Show</link>
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    <pubDate>Sun, 30 Dec 2007 15:10:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>10.12.2007. Flughafen Paris Orly- schwarze Sonnenbrille, gegelte Haare, nicht mehr als eine Silhouette, dahinter der Privatjet, ein Heer von Leibwächtern. Man nimmt die Person kaum wahr, die schnell in der langen weißen Limousine verschwindet. Ein zeitloses Gesicht, der Schönheitschirurgie nicht fremd, pechschwarze Haare...nein, das ist kein alter, ermüdeter Sänger. Es handelt sich um keinen anderen als Muammar al-Gaddafi, den Anführer der Libyschen Revolution, auf Staatsbesuch in Paris.    &lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Gaddafi - Surfer der aktuellen weltpolitischen Sturmwelle &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Noch bevor das letzte Seil an seinem Zelt im Garten des &lt;em&gt;palais Marigny &lt;/em&gt;festgezogen war, sorgte Oberst Gaddafi schon für Panikattacken innerhalb der französischen Regierung. Die junge Ministerin für Menschenrechte Rama Yade betonte, dass Gaddafi begreifen müsse, dass Frankreich kei&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;n „Fußabstreifer ist, auf dem eine terroristische oder nicht terroristische Führungspersönlichkeit die Füße vom Blut seiner Verbrechen reinigen kann“. Ähnliche Ablehnung konnte man aus der Äußerung des Außenministers, Bernard Kouchner, vernehmen. Er zeigte sich erleichtert, an dem Begrüßungsessen aufgrund dringender Geschäfte in Brüssel nicht teilnehmen zu müssen. Die sich sonst so radikal gegenüberstehenden Lager der französischen Politik scheinen einmal vereint in ihrem Protest. Ihre Polemik reflektiert dazu noch einwandfrei das allgemeine Missbehagen des französischen Volkes (80% der Bevölkerung sind der Meinung Rama Yades) im Hinblick auf die Prunkorgien und Ehrungen gegenüber einer Person, die gestern noch als Staatsfeind Nr.1 gehandelt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;In Paris terrorisiert Gaddafi den Elysée mit seinen Launen, beschuldigt Frankreich vor einer erstaunten UNESCO Versammlung des schlechten Umgangs mit seinen Immigranten und behauptet schließlich öffentlich, die Aussagen Sarkozys dazu scheinbar Lügen strafend, mit der französischen Führung niemals die Menschenrechtsthematik problematisiert zu haben. Zumindest sind Inkohärenz und lächerliche Auftritte nicht tödlich, die libyschen Kerker hingegen schon. Währenddessen genießt Gaddafi als Gast Frankreichs alle Vorzüge: &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;bateau mouche &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;auf der Seine, Besuch des Louvre und des Spiegelsaals in Versailles. Die Regierung scheint die Tage bis zu seiner Abfahrt zu zählen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Was aber mit Frankreichs Realpolitik?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;War es nötig Gaddafi zu empfangen? Der Besuch ist symbolisch für die besondere Verbindung die Frankreich und Libyen nach der Befreiung der bulgarischen Krankenschwestern letzten Sommer geschlossen zu scheinen haben. Diese insbesondere wirtschaftlich geprägte neue Beziehung war von Anfang an Quelle für europaweite Empörung gegenüber der „Mutter der Menschenrechte“.&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Ehemaliger Präsident Mitterrand, der Gaddafi 1984 auf Kreta traf, sagte dazu: „Wenn wir ausschließlich Demokraten und Freunde treffen würden, wären wir sehr schnell allein.“ Sarkozy selbst ist Verfechter der „Idee der ausgestreckten Hand“ in Richtung derjenigen, die „letztendlich doch die demokratische Richtung einschlagen.“ Michel Charasse, ehemaliger Berater Mitterrands, verteidigte auch die Einstellung Sarkozys. Er betonte die Bedeutung der „kleinen Schritte in Richtung Freiheit“ für die Außenpolitik. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Ist Frankreich zu empfindlich um die Regeln der diplomatischen Spiele zu verstehen? Gaddafis Besuch in Spanien diese Woche hat noch nicht mal im Ansatz so viel Protest ausgelöst. Warum ist es dann für die Franzosen so eine bittere Pille?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Zunächst einmal, ist es schwer an die Authentizität des Staatschefs eines Landes zu glauben, dem politische Parteien und Wahlen unbekannt sind und dessen Gewalttätigkeiten gegenüber Einwanderern (Libyen hat nie die Genfer Konvention von 1951 unterzeichnet) seit Jahren von Human Rights Watch und Amnesty International beklagt werden. Es bedarf wohl mehr als einer finanziellen Entschädigung für die Angehörigen der Opfer der Anschläge von DC10 und Lockerbie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Weiterhin ist die Reaktion der französischen Bevölkerung symptomatisch für ihren Selbstverteidigungsreflex gegen den pragmatischen außenpolitischen Kurs Sarkozys: Ergebnisse rechtfertigen die Mittel (Befreiung der bulgarischen Krankenschwestern, Abschluss milliardenschwerer Verträge, Aufbau einer Union der Mittelmeerstaaten). Zwar ist das Konzept nicht neu, doch wirkt die Realpolitik Sarkozys so resolut, dass sie in Beängstigung umschlägt. Gaddafis Besuch - ja, ok, aber mussten es wirklich die roten Teppiche sein? Schließlich ist der Unterschied zwischen einem Händeschütteln und einem Empfang mit allen Ehrungen, die die Republik bereithält, nicht nur symbolischer Art.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Realpolitik Libyens?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Gaddafis Besuch in Frankreich hat in erster Linie sein Bestreben offenbart, sich den westlichen Demokratien anzunähern - auf gleicher Augenhöhe. Seit den Anschlägen vom 11 September ist sich Gaddafi der Tatsache bewusst, dass seine größte Gefahr vom eigenen Territorium ausgeht. Der wachsende religiöse Extremismus in seinem Land hat ihn zu einem Strategiewechsel bewegt. Er setzt nun auf eine Zusammenarbeit im Anti-Terror Kampf in Verbindung mit dem Abbau seiner Massenvernichtungswaffen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Gute Ansätze, die aber in jedem Fall noch verlässlicher Nachweise bedürfen. Die folgenden Monate sind auch für die Klärung der Frage entscheidend, ob entsprechend der Worte Kouchners, Frankreich die „Wette“ um die positive Entwicklung Libyens verliert oder gewinnt. Im schlimmsten Fall werden die Franzosen eine sehr, sehr lange Zeit mit einem sehr bitteren Nachgeschmack dieser Wette zurechtkommen müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;Laura Sévenier&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: 'Times New Roman'&quot;&gt;Übersetzt von Waleria Schüle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;?xml:namespace prefix =&quot; &quot;&quot;o&quot; /&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Französischer Rock...auf Englisch!</title>
    <link>http://paris.cafebabel.com/de/post/2007/12/26/Franzosischer-Rockauf-Englisch</link>
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    <pubDate>Wed, 26 Dec 2007 23:28:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Mit den ersten Klängen schon hat man ganz klare Assoziationen. &lt;em&gt;David Bowie, The Who, The Cure, U2&lt;/em&gt; und vielleicht auch die &lt;em&gt;Smiths&lt;/em&gt;. Dieser Rock ist leicht und lebhaft. Manchmal verleihen eine Prise Wut oder Wehmut der Musik noch die gewisse Tiefe, eine zusätzliche Dimension. Die meisten von ihnen werden nahezu ständig von einer treuen jungen Fangemeinde begleitet, leicht zu identifizieren an Röhrenjeans und Retrofrisuren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Eigentlich ist es schon seit einer ganzen Weile bekannt, dass Franzosen dazu in der Lage sind auf Englisch zu performen. Und, was mindestens ebenso wichtig ist, diese Musik wird auch tatsächlich im Ausland gehört. Leider blieb dieses Phänomen aber viel zu lange auf elektronische Sounds beschränkt. Man denke da an die berühmten &lt;em&gt;French touch, &lt;/em&gt;an &lt;em&gt;Air, Draft Punk &lt;/em&gt;oder, in neuerer Zeit, &lt;em&gt;Justice.&lt;/em&gt; Aber was ist nun mit dem französischen Rock?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Das Problem des französischen Rock ist wohl, dass er heutzutage immer noch auf französisch gesungen wird. Die nationale Tradition ringt sich um dem lyrischen Rock, auf die Spitze getrieben von der Legende &lt;em&gt;Noir Désir. &lt;/em&gt;Viele französische Rocker des Augenblicks haben mit Schwierigkeiten zu kämpfen, für sich eine individuelle Nische zu finden. Dazu noch entstammen so gut wie alle Vorreiter auf ihrem Gebiet dem angelsächsischen Raum. Die wenigen französischen Kollegen die sie haben, verfügen leider nicht über die nötige Glaubwürdigkeit, die allein schon der Britischen Staatsangehörigkeit zu entspringen scheint. &lt;em&gt;Phoenix&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Tahiti 80&lt;/em&gt; sind leider auch nicht mehr als die Ausnahme zur Regel. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;In den Kreisen der Schallplattenhändler wird der englischgesungene französische Rock unter die prestigeträchtige Rubrik „Indie - Rock“ ( Indie = Independent ) sortiert. Das Problem hierbei ist jedoch, dass in Frankreich diese Bezeichnung eher synonym zu „seltsam“ verwendet wird. Das Gegenteil ist im Zusammenhang mit &lt;em&gt;Radiohead, Arcade Fire, Arctic Monkeys&lt;/em&gt; oder den &lt;em&gt;Libertines &lt;/em&gt;zu finden, da wird der Begriff ganz klar als Ausdruck musikalischer Freiheit gehandelt.&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Synonyme hin oder her, spielen tun sie zum Glück trotzdem. Im Anbetracht des stagnierenden CD Marktes kämpft die französische Rockszene durch zahllose Konzerte ums Überleben. Und es zahlt sich sogar aus! Der „French Rock“ lebt, und wie, und er ist bereit die Welt zu erobern!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;em&gt;Rhesus&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img style=&quot;FLOAT: left; MARGIN: 0 1em 1em 0&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/rhesus.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Hier eine paar subjektive Empfehlungen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Beginnen wir bei denen, die wohl niemand überbieten kann: &lt;em&gt;Rhesus&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Stuck in the Sound&lt;/em&gt;. Pop, Folk und ein wenig Soul bilden bei ihnen eine einmalige Symbiose. Für Witz und Charme sorgen &lt;em&gt;Sly and the Gayz&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Hey Hey My My&lt;/em&gt;, während&lt;em&gt; Syd Matters &lt;/em&gt;wohl eher dem Geschmack etwas sensiblerer Gemüter entsprechen. Ich persönlich steh auch sehr auf die kurzen und einfachen Songs von &lt;em&gt;Pull&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;em&gt;Staircase&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img style=&quot;FLOAT: left; MARGIN: 0 1em 1em 0&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/staircase.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Zum Schluss noch ein Geheimtipp: der Außenseiter &lt;em&gt;Staircase Paradox&lt;/em&gt;. Sehr rockig und poppig, vermengt mit einem dunklen Sound. Die perfekte mélange für ein Kind der Neunziger wie mich...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Es lohnt sich wirklich mal reinzuhören!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;PS. : Die&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Links bringen euch direkt zu den MySpace Seiten der entsprechenden Bands. Viel Spaß!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Myspace websites:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;?xml:namespace prefix =&quot; &quot;&quot;o&quot; /&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Rhesus&amp;nbsp;: &lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/rhesusmusic%20%20&quot; hreflang=&quot;fr&quot;&gt;http://www.myspace.com/rhesusmusic&amp;nbsp; &lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot; style=&quot;COLOR: black&quot;&gt;Stuck in the sound&amp;nbsp;: &lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/stuckinthesound%20%20&quot; hreflang=&quot;fr&quot;&gt;http://www.myspace.com/stuckinthesound&amp;nbsp; &lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot; style=&quot;COLOR: black&quot;&gt;Sly and the Gayz: &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://myspace.com/slyandthegayz&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;myspace.com/slyandthegayz&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Hey Hey My My: &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/heyheymymyband%20&quot; hreflang=&quot;fr&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;http://www.myspace.com/heyheymymyband&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;Syd Matters: &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/sydmatters%20&quot; hreflang=&quot;fr&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;http://www.myspace.com/sydmatters&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot; style=&quot;COLOR: black&quot;&gt;Pull&amp;nbsp;: &lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot; style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/pullorchestra%20%20&quot; hreflang=&quot;fr&quot;&gt;http://www.myspace.com/pullorchestra&amp;nbsp; &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;EN-GB&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Staircase Paradox&amp;nbsp;:&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/staircaseparadox&quot; hreflang=&quot;fr&quot;&gt;http://www.myspace.com/staircaseparadox&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Alexis Brunelle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 8pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Waleria Schüle&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Großes Preisrätsel beim Pariser Stadtgeflüster!</title>
    <link>http://paris.cafebabel.com/de/post/2007/12/24/Grosses-Preisratsel-beim-Pariser-Stadtgefluster</link>
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    <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 09:56:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;h2&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Um die Abreise von Muammar
al-Gaddafi zu feiern, richtet die Pariser Fraktion von Café Babel ein großes
Preisrätsel aus. All unsere Leser sind natürlich zur Teilnahme aufgerufen!&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;    &lt;p class=&quot;Text&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Wie die meisten sicherlich
wissen, steht Gaddafi, der selbsternannte Anführer der arabischen Welt, für
eine facettenreiche Persönlichkeit. Gerade machte er mit einem&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Besuch im Wert von 10 Milliarden Euro von
sich reden. Oft fällt sein Name in Verbindung mit einer problematischen Einstellung
zu Menschenrechten. Aber gleichzeitig repräsentiert Gaddafi&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;einen extremen Personenkult, der auch Mick
Jagger vor Neid erblassen lassen würde. Man assoziiert ihn mit individueller
Wohnkultur und auffallenden Leibwachen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Mit anderen Worten: Gaddafi
ist der Rockstar der internationalen Beziehungen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Könnt ihr nun folgende Frage
beantworten? &lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;h3&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Welchem Star ähnelt Gaddafi
auf diesem Bild?&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;h3&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/Kadhafi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;ins style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial; color: rgb(34, 0, 255);&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;http://farm3.static.flickr.com/2298/2103469603_539e04ac37.jpg?v=0&lt;/span&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Text&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;In der Redaktion haben wir
so unsere Ideen, aber wie erwarten gespannt eure Vorschläge! Die besten, lustigsten
und originellsten Ideen werden mit endloser Hochachtung belohnt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Arial;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Alexis
Brunelle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
Waleria Schüle&lt;br /&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Internationaler Jugendclub in Paris</title>
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    <pubDate>Fri, 30 Nov 2007 15:07:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>BabelParis</dc:creator>
        <category>Transkultur</category>
            
    <description>&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paris.cafebabel.com/public/paris/logo_cijp.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Der
internationale Jugendclub in Paris ist ein Verein, der sich an Jugendliche aus
aller Welt richtet, die in Paris leben. Mit dem Ziel, den gegenseitigen
Austausch zu fördern und neue Freunde in der Hauptstadt zu finden, bietet der
Club Neuankömmlingen jede Menge Aktivitäten und Ausgehmöglichkeiten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Die Veranstaltungen
kann man jeden Monat auf der Internetseite &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.club-international.org/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;www.club-international.org&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;&quot;&gt; &lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;abrufen. Auf dem Programm stehen: Besuche der „Quartiers“, Ausflüge, Kneipentouren,
Kommunikations- und Sprachworkshops, Besichtigungen von Denkmälern,
Ausstellungen und Schauspielen, gemeinsam ausgehen… &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;Da der Club von
Freiwilligen lebt, ist er der ideale Ort, um Menschen aller Nationalitäten zu
treffen. Er bietet einen offenen Rahmen für Diskussionen in lockerer Atmosphäre
und eine gute Möglichkeit, den Aufenthalt in Paris dadurch zu bereichern, dass
man viele Erfahrungen miteinander teilt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;&quot; lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Guillaume De Pauw&lt;/p&gt;
Translation : Jan Ehlert&lt;br /&gt;</description>
    
    
    
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